Chronik

Der Schachclub Hommingberg existiert seit 1978 und kann schon fast als alter Traditionsverein bezeichnet werden. Die Gründungsversammlung fand in heutigem Restaurant "Aphrodite", statt, dass damals noch eine bürgerliche Gaststätte war, wo sich die Hommingberger trafen und sich damals nur wenige Touristen verliefen.

Irgendwann stand einmal ein Schachbrett auf dem Tisch, das der Wirt auf dem Dachboden gefunden hatte. Und so wurden mitten in der Wirtststube, umwölkt vom Rauch und der Musik aus der Jukebox, die ersten Schachpartien abgehalten. Irgendwann waren dann sieben Schachspieler gleichzeitig anwesend und so wurde der Schachclub „Springer Hommingberg” gegründet.

Doch die Umstände waren ungünstig. Ein geordneter Vereinsbetrieb mit Turnieren und offiziellen Mannschaftskämpfen in der Kreisklasse Hommingberg waren kaum möglich, wenn nebenbei fröhliche Zecher anwesend sind. Das Nebenzimmer in der damaligen Gaststätte "Post" erwies sich schnell als zu klein.

Als dann schließlich der Wird verstarb und die Gaststätte in ein griechisches Restaurant umgewandelt wurde, musste der Schachclub endgültig ausziehen und es begann die Suche nach einer neuen Spielstätte. Kurzzeitige Provisorien im Rathaus, im Vereinsraum der evangelischem Gemeinde und sogar im Freizeitraum des städischen Kindergartens brachten keine Entlastung.

Die Situation besserte sich erst, als der neue Wirt "Philipp" die Schachspieler mit offenen Armen aufnahm. Der Schachclub nahm seinerseits sogleich den Wirt als neues Mitglied auf, entpuppte sich dieser doch als begeisterter Schachspieler. Seitdem finden regelmäßig Vereinsmeisterschaften und Mannschaftskämpfe beim Philipp, wie die Hommingberger sagen, statt.

Der Schachclub ist ein wichtiger Teil des Gemeindelebens geworden.